CELUM Summit 2026: Was brix für DAM-User mitgenommen hat
by Michael Degiampietro
Der CELUMsummit 26 fand am 10. und 11. Juni in Linz unter dem Motto «Next Generation Commerce – Social. Agentic. B2B. European.» statt. Im Zentrum standen Themen wie die Frage, wie Marken sichtbar bleiben, wenn KI-Systeme zunehmend Inhalte bewerten und Kaufentscheidungen mitprägen, und wie sich digitale Assets kanalübergreifend nutzen lassen – Stichworte Agentic Commerce und KI-Sichtbarkeit. Für brix war der Summit aber vor allem Gelegenheit, hinter diese Themen zu blicken und konkret zu sehen, wohin sich CELUM als DAM-Plattform weiterentwickelt. Ein Überblick über die wichtigsten Eindrücke aus Anwendersicht.
KI-Tagging hält Einzug
CELUM bietet neu KI-Tagging im Standard. Für Unternehmen bedeutet das weniger manuelle Verschlagwortung und eine spürbar bessere Auffindbarkeit von Assets, ohne dass Redaktionsteams jedes Bild einzeln klassifizieren müssen. Damit dürfte die Funktion besonders für Unternehmen mit grossen, wachsenden Asset-Beständen interessant sein.
Tiefere Insights und Statistiken
Ein weiterer Fokus lag auf ausführlicheren Auswertungen innerhalb der Plattform. Detailliertere Statistiken zur Asset-Nutzung schaffen mehr Transparenz darüber, welche Inhalte tatsächlich performen – eine Grundlage, die für die kontinuierliche Optimierung von Content-Strategien zunehmend gefragt ist.
Agents im DAM – Schwerpunkt WORKS
Interessant war zudem der Ausblick auf Agents innerhalb von CELUM WORKS. Agentic AI ist im Workflow- und Prozessumfeld längst angekommen. Dass dieses Prinzip nun auch im DAM-Kontext etabliert wird, zeigt, wie eng Asset Management und Prozessautomatisierung künftig zusammenwachsen. Für Organisationen mit komplexeren Freigabe- und Produktionsworkflows eröffnet das neue Möglichkeiten, wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren – ein Bereich, in dem wir Unternehmen mit unserem Automatisierungs Kickstart auch ausserhalb von CELUM unterstützen.
Personalisierbare Home-Seite
Eine neue Startseite mit individuell anpassbarer Übersicht soll zukünftig den täglichen Einstieg ins System erleichtern. Anwenderinnen und Anwender können sich die für sie relevanten Informationen und Bereiche selbst zusammenstellen.
Copy-Paste von Metadaten
Auch praktische Verbesserungen wurden umgesetzt: Metadaten lassen sich künftig im Standard per Copy-Paste auf mehrere Ziel-Assets gleichzeitig übertragen. Eine unspektakuläre, aber im Tagesgeschäft enorm zeitsparende Funktion – gerade bei der Pflege grosser Asset-Mengen mit ähnlichen Metadatenstrukturen.
Wer dabei einzelne Felder von der Übernahme ausschliessen oder den Zugriff auf die Funktion gezielt berechtigen möchte, findet mit unserer Erweiterung Asset Metadata Copy eine Lösung, die genau hier ansetzt.
Austausch und Einblicke aus der Praxis
Der Summit war auch in diesem Jahr insbesondere ein Ort des Austauschs. Das Networking mit der CELUM Community hat gezeigt, wie unterschiedlich Unternehmen DAM-Herausforderungen angehen – und wie viel man von den Erfahrungen anderer Implementierungen lernen kann. Besonders spannend waren dabei die Kamingespräche und Vorträge einzelner Kunden zu ihrem Einsatz der CELUM Plattform: über gemeisterte Herausforderungen bei der Anbindung an Umsysteme, umgesetzte Prozesse mit CELUM WORKS, sowie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von CELUM EXPERIENCE als Brand- oder Presseportal.
CELUM Usergroup
Zu guter Letzt fand im Rahmen des Summits auch die Jahresversammlung der CELUM Usergroup statt – das jährliche Treffen, das den direkten Austausch zwischen Anwenderinnen und Anwendern und CELUM strukturiert fortsetzt. Für brix ein willkommener Kanal, um Kundenfeedback und Praxiserfahrungen direkt einzubringen.
Fazit
Der CELUMsummit 26 hat gezeigt, dass sich die Plattform spürbar in Richtung Automatisierung, Personalisierung und besserer Datentransparenz weiterentwickelt – eingebettet in die grösseren Themen Agentic Commerce und KI-Sichtbarkeit. Das heisst mehr Möglichkeiten, DAM-Prozesse effizienter zu gestalten – und ein guter Anlass, bestehende Implementierungen im Licht der neuen Funktionen zu überprüfen.