Camunda Workflow bei Kanton Bern wieder funktionsfähig - brix - Basel/Allschwil
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Der Archäologische Dienst ist Teil der kantonalen Verwaltung des Kantons Bern. Er ist für den Schutz, die Untersuchung und die Dokumentation archäologischer Funde im gesamten Kantonsgebiet zuständig. Dazu gehört auch der langfristige Umgang mit grossen Mengen an Bildmaterial, das für Verwaltung, Forschung und Öffentlichkeit erhalten bleiben muss.

Herausforderung

Für die Verarbeitung von Fotos auf Ausgrabungen hatte der Archäologische Dienst vor mehreren Jahren einen auf Camunda basierenden, automatisierten Prozess aufgebaut. Dieser Prozess war über einen längeren Zeitraum hinweg gewachsen und an die individuellen Bedürfnisse der Organisation angepasst worden.

Allerdings kam der Prozess im Laufe der Zeit zum Stillstand. Die Person, die die Lösung ursprünglich entwickelt hatte, war in den Ruhestand getreten, ohne eine strukturierte Übergabe durchzuführen. Auch die unmittelbare Nachfolge ist mittlerweile nicht mehr im Archäologischen Dienst des Kantons Bern tätig. Damit ging das gesamte Wissen über Aufbau und Funktionsweise verloren.

Es war unklar, wie die einzelnen Arbeitsschritte zusammenhingen, welche technischen Komponenten beteiligt waren und warum das System nicht mehr funktionierte. Zudem fehlten aktuelle Unterlagen, es existierten verschiedene Versionen und die Verarbeitung war auf einen lokalen Computer in der Abteilung beschränkt. Bevor die Bildverarbeitung wieder aufgenommen werden konnte, musste das bestehende System zunächst verstanden werden.

Camunda erfolgreich einsetzen

Nie mehr überholte und aufgeblähte Prozesse

Von der Einführung bis zum stabilen Betrieb

Wir unterstützen Organisationen bei der Einführung, Weiterentwicklung und Stabilisierung von Camunda-basierten Prozesslösungen – auch in bestehenden und gewachsenen Systemlandschaften.

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Lösung

Gemeinsam mit dem Team des Archäologischen Dienstes analysierten wir die bestehende Lösung und arbeiteten uns schrittweise in die historisch gewachsene Systemlandschaft ein. Ziel war es, die Abläufe nachvollziehbar zu machen und die Ursachen für den Stillstand zu identifizieren.

In drei intensiven Workshops haben wir gemeinsam die Funktionsweise der Camunda-Prozesse Schritt für Schritt aufgearbeitet und verständlich erklärt. Dabei zeigte sich, dass mehrere automatisch arbeitende Hintergrundprogramme eine zentrale Rolle spielten. Diese waren für einzelne Verarbeitungsschritte zuständig, liefen jedoch seit längerer Zeit nicht mehr zuverlässig.

Die Aktivierung dieser Komponenten, die Beseitigung bestehender Stolpersteine und die Wiederaufnahme des gesamten Ablaufs wurden von uns unterstützt. Parallel dazu hielten wir das gewonnene Wissen systematisch fest, um den Betrieb langfristig abzusichern.

Zentrale Schwerpunkte der Zusammenarbeit

  • Analyse bestehender Installationen: Nachvollziehen von Konfigurationen und Prozesslogiken ohne vorhandene Dokumentation

  • Task Worker & Skripte: Identifikation, Prüfung und erneutes Starten der Python-basierten Task Worker

  • Prozessverständnis: Transparente Aufarbeitung der Abläufe gemeinsam mit dem internen Team

  • Dokumentation: Festhalten der gewonnenen Erkenntnisse zur Sicherstellung der zukünftigen Wartbarkeit

Herzlichen Dank für die grossartige Unterstützung. Ohne euch wären wir nicht an diesem Punkt! Dank eurer Erfahrung konnten wir die bestehenden Camunda-Prozesse wieder in Betrieb nehmen und sind nun in der Lage, unsere Bildverarbeitungsprozesse erfolgreich weiterzuführen. Die Zusammenarbeit mit brix brachte uns einen entscheidenden Schritt weiter.

 
Margareth Warburton
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
 

Ergebnisse & Mehrwert

Der Camunda-Workflow ist heute wieder vollständig funktionsfähig. Der Archäologische Dienst verfügt damit über die notwendige Grundlage, um die rund 80'000 Dokumentationsbilder wie geplant weiterzuverarbeiten.

Zusätzlich entstand durch die gemeinsam erstellte Dokumentation ein nachhaltiger Mehrwert. Das interne Team hat nun ein klares Verständnis darüber, wie das System aufgebaut ist und wie es betrieben wird. Dadurch lassen sich künftige Unterbrechungen besser vermeiden.

Strukturierte Prozesse, modular gedacht

Wir unterstützen Organisationen dabei, Prozesse zu stabilisieren und weiterzuentwickeln – abgestimmt auf den jeweiligen Reifegrad und die bestehende Komplexität.